Köln

Spielscheune erstmals Open-Air

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Am 11. und 12. September ist der bundesweite Aktionstag „Stadt-Land-Spielt“ und Köln ist mit dabei. Der Ali Baba Spieleclub und Brettspielen.Köln veranstalten am Tag des Gesellschaftsspiels die bekannte und beliebte Spielscheune Nippes. Für dieses Jahr haben die Macher aus der Not eine Tugend gemacht und verlegen die Spielscheune kurzerhand nach draußen an die frische Luft.

„Wir wollen mit den Menschen gemeinsam spielen“, sagt Martin Brock-Konzen vom Ali Baba Spieleclub, „das geht draußen genauso gut, wie drinnen.“ Der Innenhof des Bürgerzentrums Nippes, Altenberger Hof wird dafür zur echten Spiele-Oase. „Wir werden eine große Spieletheke mit Brett- und Kartenspielen haben, bei der die Leute einfach Spiele ausprobieren können“, so Brock-Konzen. Erfahrene Erklärbären helfen bei den Regeln weiter.

Doch damit nicht genug. „Wir wollen stündlich unterschiedliche Aktionen anbieten und die Menschen animieren mit uns zu spielen“, sagt Michael Tabel von Brettspielen.Köln. Was wann angeboten wird, ist im Altenberger Hof auf entsprechenden Plänen zu sehen. So wollen die Organisatoren auch ins Nippeser Tälchen gehen und dort Wikinger-Schach spielen oder sich beim Cross-Boule quer durch das gesamte Gelände des Altenberger Hofes „arbeiten“. „Es geht dabei um schnelle, lustige Spiele, die teilweise auch etwas Geschick benötigen“, erklärt Tabel.

Start der Spielscheune Nippes ist am 11. September um 12 Uhr. Vorbeikommen kann jeder, der Zeit und Lust hat. Der Tag ist bis 19 Uhr geplant. „Im äußersten Notfall können wir auch in die Scheune des Altenberger Hofes gehen“, sagt Brock-Konzen mit Blick auf das Wetter im September. Grundsätzlich gelten für die Veranstaltung die bekannten 3G-Regeln. Wer also vorbeikommen möchte muss genesen, geimpft oder getestet sein, wobei ein Schnelltest nicht älter als 24 Stunden sein darf, PCR-Tests dürfen maximal 48 Stunden zurückliegen.

Am 12. September geht es spielerisch weiter, dann allerdings online. „Wir kommunizieren über einen Discord-Server und treffen uns dort an virtuellen Spieletischen“, sagt Martin Brock-Konzen. „Ob es dann stundenlange Strategie-Spiele oder lockere Kartenrunden werden, steht noch nicht fest“, meint Tabel, „Wir spielen dann, wozu wir Lust haben. Es darf auch mal eine Variante von Montagsmaler sein.“