Köln

Spielen bis tief in die Nacht – Ice Cool-Turnier am Sonntag

Das erste Kölner September-Wochenende steht ganz im Zeichen des Gesellschaftsspiels. Denn dann ruft der Ali Baba Spieleclub wieder zu seiner traditionellen „Spielscheune Nippes“ in das Bürgerzentrum Nippes „Altenberger Hof“. In der großen Veranstaltungsscheune und im Innenhof kann jeder Besucher kostenlos so viel spielen, wie er möchte.

„Die Spielscheune Nippes hat sich zu einer der größten Spieleveranstaltungen in Köln gemausert“, freut sich Martin Brock-Konzen, Regionalbeauftragter des bundesweit tätigen Vereins. Die Ali Babas sorgen aber nicht nur für rund 1500 Gesellschaftsspiele der unterschiedlichsten Art. Zahlreiche Erklärer stehen parat, um den Besuchern die Regeln näher zu bringen, Spieletipps zu geben oder bei Bedarf einfach mitzuspielen. „Niemand muss bei uns stundenlang in Anleitungen lesen. Wir helfen weiter und wenn am Tisch ein Mitspieler fehlt, setzen wir uns auch gerne dazu.“

Die Grundidee des Ali Baba Spieleclub ist das Spiel noch viel weiter in die Gesellschaft zu tragen. Deshalb sind fast alle Angebote des Vereins auch kostenlos. Jeder, der sich gerne mit seinen Mitmenschen an einen Tisch setzt um zu spielen, ist willkommen. „Bei uns haben sich schon unzählige Freundschaften und auch einige Beziehungen entwickelt. Spielen verbindet, macht Spaß und ist für viele ein schöner Ausgleich zu Stress und Hektik im Job“, weiß Martin Brock-Konzen.

Doch bei dem riesigen Spieleangebot wird es in diesem Jahr bei der Spielscheune nicht bleiben. Der Samstag (01. September) steht ganz im Zeichen zweier besonderer Spiele. Erst vor Kurzem wurden das neue „Spiel des Jahres“ und „Kennerspiel des Jahres“ gekürt. „Azul“ und „Die Quacksalber von Quedlinburg“ werden im stündlichen Wechsel vorgestellt und erklärt.

Am Sonntag (02. September) geht es dann um Pinguine. Beim Ice-Cool-Turnier geht es darum, kleine Pinguine auf der Flucht vor dem Hausmeister durch die Schule zu schnippen. Mit viel Fingerspitzengefühl kann man so besonders viele Punkte machen und den Turniersieg holen. Doch es geht nicht nur um einen Pokal, die besten Spieler qualifizieren sich für die Deutsche Meisterschaft. „Wir sind sehr stolz, dass wir so eine Art „Last-Chance-Turnier“ haben. Eigentlich ist der Turnierzeitraum abgelaufen, doch der Verlag hat uns die Möglichkeit gegeben, noch eines der letzten Turniere zu veranstalten“, freut sich Brock-Konzen. Nach der Spielscheune gibt es bundesweit nur noch ein letztes Qualifikationsturnier. Schließlich startet die Deutsche Meisterschaft ja auch schon am 15. und 16. September.

„Wer einfach nur zum Spielen zur Spielscheune kommen möchte, kann das natürlich auch machen. Keiner muss an den angeleiteten Runden oder dem Turnier teilnehmen“, betont Brock-Konzen.